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Wasserchemiker-Rechenschieber


Der Rechenschieber für Wasserchemiker,
System Dr. Janssen

Zur Geschichte eines Sonderrechenschiebers für die
Qualitätskontrolle des Kesselwassers in Dampferzeugern


1. Auflage 2018; Softcover, Format DIN A5; VIII + 54 Seiten; 36 Abbildungen;
ISBN 978-3-941937-27-7; Preis 12,00 EUR

Inhaltsverzeichnis (PDF)

Leseprobe (PDF)

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Dieser Sonderrechenschieber wurde Ende der 1920er/Anfang der 1930er Jahre erfunden wurde. Das war in jener Zeit, als in vielen Bereichen Dampfturbinen zwar längst die klassischen Dampfmaschinen ersetzt hatten. Es war aber auch die Zeit, als die schon beim Betrieb von Dampfmaschinen bekannten Probleme der durch das Kesselspeisewasser verursachten Korrosion der Dampfkessel von chemiewissenschaftlicher Seite verstärkt angegangen worden waren. Die Lösung dieser Probleme bestand darin, die Alkalität des Kesselspeisewassers so einzustellen, dass die Korrosion zumindest reduziert und idealiter ganz verhindert wurde. Diese Alkalität konnte durch immer wieder verbesserte Formeln auf rechnerischem Wege ermittelt werden. Die einfache und schnelle Bestimmung der Alkalität sollte der Rechenschieber für Wasserchemiker des Kieler Chemikers Dr. Janssen ermöglichen. Ein ähnlicher wie Janssens Rechenschieber wurde einige Jahre später von dem niederländischen Ingenieur S. L. Fokkema vorgestellt. Die beiden thematischen Schwerpunkte dieses Buches sind zum einen Janssenes und Fokkemas Rechenschieber selbst, zum andern Dampfkessel und Kesselspeisewasser; beide werden in diesem Buch im technikgeschichtlichen Zusammenhang dargestellt. Janssens Rechenschieber wurde von dem Hamburger Unternehmen Albert Dargatz vertrieben. Der Hersteller ist nicht bekannt; es werden aber in dem Buch zur Herstellerfrage vier Hypothesen ausführlich dargelegt. Ein Literaturverzeichnis von 47 Monographien, Sammelwerkbeiträgen und Zeitschriftenaufsätzen schließt das Buch ab.

Janssens über 50 cm langer Rechenschieber (oben, in der Bilder-Galerie ein vergrößertes Bild, auch der Rückseite),
Ausschnitte aus dem Skalenbild (links) und der Kurzanleitung (rechts)