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Betriebsrechenschieber 1. Teil


Betriebsrechenschieber – No. 1

Drehen, Bohren, Fräsen, Schleifen, Hobeln, Stoßen.

Das Kompendium – Einführung und Nachschlagewerk


1. Auflage 2023; Softcover, Format 17 x 24 cm; VIII + 272 Seiten; ca. 400 Abbildungen; ISBN 978-3-941937-44-4; Preis 33,00 EUR (inkl. MwSt.). Alle Rechte vorbehalten © 2023 by Verlag edition | greis.

Leseprobe 1:
Über dieses Buch / Inhaltsübersicht
Leseprobe 2:
AWF-Sonderrechenschieber / zur Genese des SR 701
Leseprobe 3:
Drehzahlwähler-Rechenscheiben

Betriebsrechenschieber, also Modelle zur Optimierung der Fertigung durch Werkzeugmaschinen, wurden im Laufe eines knappen Jahrhunderts immer wieder optimiert. Diese Entwicklung wird anhand zahlreicher Modelle in Wort und Bild beschrieben. Darunter sind so bekannte wie das berühmte AWF-Modell »SR 701« in nicht weniger als neun Varianten seiner gesamten Genese – aber natürlich ebenso die anderen mehr oder weniger bekannten AWF-Modelle. Aber auch eher seltene Modelle wie der erste Betriebsrechenschieber »Maschinenbauer« von 1895 aus dem Hause Albert Nestler (Bild 2) oder der sogar sehr seltene »Akkord-Rechenschieber Fried. Krupp A.G. Essen« (Bild auf der Buch-Titelseite) werden ausführlich vorgestellt. Neben nicht weniger bekannten Modellen wie dem »Akkordrechenstab System Dr. Winkel« mit seiner rund ein halbes Jahrhundert dauernden Geschichte werden aber auch Modelle beschrieben, die eher recht selten oder sogar nie hergestellt wurden. Ein eigenes Kapitel über IWA-Sonderrechenschieber zeigt ausgewählte Modelle mit ihren konstruktiven Besonderheiten, ebenfalls im Lauf der langjährigen Unternehmensgeschichte. Die getrennte deutsch-deutsche Betriebsrechenschieber-Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg wird anhand von Modellen aus den damals beiden deutschen Staaten BRD und DDR (Bilder 1 und 6) dargestellt, nicht nur anhand rechentechnischer Aspekte.

Zu den vorgestellten Modelle werden auch ihre Vertriebswege beschrieben, also der Direktvertrieb durch den Hersteller und der Vertrieb durch Wiederverkäufer, bei letzterem auch anhand eines großen Schweizer Wiederverkäufers.

Neben der Beschreibung der einzelnen Rechenschieber, ihrer Konstruktion und ihrer Erfinder wird auch der technisch-naturwissenschaftliche Hintergrund anhand historischer Fachliteratur behandelt. Ein Literaturverzeichnis von rund 350 Monographien, Sammelwerkbeiträgen, Zeitschriftenaufsätzen und Internetdokumenten ergänzt die Modellbeschreibungen. Ein vierseitiges Stichwortverzeichnis schließt das Buch ab.

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Bild 1: Rechenschieber zur Bestimmung der Zerspanungswerte für Holz, Holzwerkstoffe und Plaste (VEB Vereinigte Werkzeug-Fabriken)

Bild 2: Rechenschieber » Maschinenbauer« von 1895
(Albert Nestler)
Bild 3: Kalkulationsuhr
(Rationalisierungsinstitut Deutinger)
Bild 4: Zeitrechner „ Kalkulus“, Getriebeseite
(Hahn & Kolb)
Bild 5: Steigungswinkel-Rechner
(Herbert Lindner)
Bild 6: Technischer Rechenstab
»Maschinengrundzeit, Maschinenleistung«
(VEB Mantissa)